Wir über uns

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Vorstand

1. Vorsitzender:

Karl-Heinz Kern
Tel.: 06221/801972
E-Mail: liederkranz-ziegelhausen@gmx.de
 

2. Vorsitzende / Rechnerin:

Margarete Stadler
Tel.: 06221/801291
E-Mail: stadler.albert@arcor.de
 

Schriftführer:

Paul Föhr
Tel.: 06221/800724
E-Mail: paul.foehr@gmx.de

 

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Chorleiterin

Britta Reibold

Tel.: 0170 4381113

E-Mail: britta.reibold@gmx.net

Aktuelle Satzung

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Satzung 2014

Kontakt

Telefon: 

  1. Vorsitzender:     Karl-Heinz Kern             Tel.: 06221-801972
  2. Vorsitzende:      Margarete Stadler          Tel.: 06221-801291
  Schriftführer:         Paul Föhr                         Tel.: 06221-800724

E-mail: liederkranz-ziegelhausen@gmx.de

Anschrift: Kirchenbergweg 38, 69118 Heidelberg

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Chronik

Dicke Protokolle und prall gefüllte Ordner mit Protokollen berichten über fast 110 Jahre Vereinsgeschichte, über Höhen und Tiefen, von stolzen Erfolgen und großen sowie kleinen Alltagssorgen einer Vereinsführung. Diese Jahre Vereinsgeschichte umfassen zwei schreckliche Kriege, welche die Vereinstätigkeit nahezu zum Erliegen brachten und eine Zeit der Inflation und Arbeitslosigkeit, welche die Vereinsvorstandschaft vor kaum lösbare Aufgaben stellte. Dazu kam immer wieder, dass eine Bleibe zum Singen gefunden werden musste. All die Jahre bedeuten ein Kommen und Gehen dreier Generationen mit einem großen gesellschaftlichen Wandel.

Geschichte zu schreiben darf sich nicht darin erschöpfen, Daten und Ereignisse aneinanderzureihen; man muss versuchen, die jeweilige Zeit darzustellen, in ihrem Umfeld zu zeigen, was sie geprägt und verändert hat.

Das erste Protokollbuch des „Liederkranz 1896 Ziegelhausen e.V.“ trägt auf der ersten Seite den Aufdruck:

„Mit Gott“

Der nachfolgende Eintrag vom 30. August 1896 berichtet über die Gründung des Vereins:
1. der Name des Vereins „Liederkranz“ wurde einstimmig angenommen,
2. das Gesuch beim Großherz. Bezirksamt wegen Genehmigung der Statuten,
3. dass der Verein von keiner Konfession abhängig ist.

Am 4. Oktober 1896 fand dann eine ordentliche Generalversammlung statt, wobei die Wahl der Vorstandsmitglieder stattfand. Nach dieser Wahl wurde beim Bürgermeisteramt die Genehmigung beantragt, wobei dann folgender Bescheid erging: „Antwortlich Ihrer umstehenden Anzeige ist zur Gründung eines Vereins, dessen Satzungen in politischer, sittlicher und religiöser Hinsicht keinen Anstoß geben, eine diesseitige Erlaubnis nicht erforderlich“.

In den Folgejahren ist ein reges Vereinsleben zu registrieren: Auf Einladung des Militärvereins beteiligte man sich an einer Gedächtnisfeier von Kaiser Wilhelm I. sowie einer Feier zum Geburtstag Kaiser Wilhelm II.

Vom 1. April 1899 wurden von Aktiven 33 Pf, von den Passiven 28 Pf erhoben. Für die musikalische Leitung gab es für eine Probe in der Woche 2 Mark Honorar. Es wurde an Gesangwettstreiten mit großen Erfolgen teilgenommen und fast alljährlich Konzerte mit Solisten und Orchester veranstaltet. Infolge Ausbruch des Krieges musste der Verein seine Tätigkeit bis auf weiteres aufgeben. Zum Heeresdienst einberufen waren 52 Vereinsmitglieder. Im November 1919 fand dann seit Kriegsausbruch die 1. General-Versammlung statt. Das 25jährige Stiftungsfest ließ dann in der Vorbereitungsphase die Wogen sehr hoch schlagen und
wurde dann auch mit Erfolg durchgeführt.

In den folgenden Jahren war der Verein mit Konzerten, Sängerwettstreiten und Theateraufführungen erfolgreich, bis dann der Zeitgeist ab 1933 nicht am Liederkranz spurlos vorüberging. Nicht mehr ein Vorstand war nötig gewesen, sondern ein Vereinsführer und seine Mitarbeiter. Durch den Generalfeldmarschall Hermann Göring wurde der Aufruf erlassen, zum 51. Geburtstag des Führers eine Metallspende durchzuführen. Es wurden 8 Pokale aus Metall von früheren Gesangwettstreiten der
örtlichen Sammelstelle am 21. April 1940 übergeben. Obwohl der Chor immer mehr schrumpfte, wurden aber die Singstunden nicht aufgegeben. Selbst in Lazaretten wie in der Orthopädischen Klinik und im Wielandheim wurde den verwundeten Soldaten
gesungen.

Nach einer Genehmigung durch die Militärregierung konnte schon im März 1946 eine vorläufige Verwaltung als erster einheimischer Gesangverein die Arbeit wieder aufnehmen. Bereits am 8. Dezember 1946 wurde ein Festkonzert zum 50jährigen Jubiläum aufgeführt. In den weiteren Jahren konnte das Vereinsleben mit Festkonzerten, Theater- und Operettenaufführungen, Teilnahme an Sängerfesten und Ausflügen unter Beweis gestellt werden.

1956 wurde dann mit 2 Festkonzerten unter Mitwirkung eines Kinderchores das 60jährige Jubiläum gefeiert. Weiterhin stellte der Verein beim Auftritt beim Süddeutschen Rundfunk und Kirchenkonzerte sein Können unter Beweis.

Nach Überwindung einiger Startschwierigkeiten konnte im September 1965 mit den Singstunden eines Frauenchores begonnen werden. 

Unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Alex Rausch und mit Jakob Meuter als Festpräsident wurde anlässlich des Kurpfälzer Sängertreffens im Juli 1966 in einem Festzelt das 70jährige Vereinsjubiläum gefeiert.

Als Meilenstein in der Geschichte des Liederkranz kann die Verpflichtung des Soldatenchor der 7. US-Armee und die Vorstellung des Frauenchores in der Öffentlichkeit in einem Konzert am 5. November 1967 bezeichnet werden.

Erneut im Jahre 1970 war der Soldatenchor in einem Freundschaftskonzert zugegen. Auch im Rahmen der 750-Jahrfeier der ehemals selbständigen Gemeinde Ziegelhausen war der Verein aktiv und unvergesslich ist der Jahresausflug nach Meran mit einem Chorkonzert und einem Auftritt im Dom von Bozen. In den folgenden Jahren waren weitere Konzerte, Auftritte etc., um dann bereits 1975 mit einem Jubiläumskonzert das 10jährige Bestehen des Frauenchores zu feiern.

1976 wurde mit einem Festkonzert des 80jährige Vereinsjubiläum gefeiert.

Auf Initiative des damaligen Vorstandes des „Liederkranzes“ wurde im Jahre 1977 zum ersten Mal die Ziegelhäuser Straßenkerwe abgehalten, welche bis dato einen festen Bestand in unserem Stadtteil hat.

Im Jahre 1986 fanden erstmals gemeinsame Jubiläumstage der Ziegelhäuser Gesangvereine statt. Die „Liedertafel“ feierte ihren 140jährigen, seinen 75. der „Arbeitergesangverein“ und der „Liederkranz“ seinen 90. Geburtstag.

Weitere Jahre mit weiteren Ereignissen gingen ins Land, bis schließlich und endlich der „Liederkranz“ sein 100jähriges Bestehen feiern konnte. Hierzu wurde dem Verein die „Zelterplakette“ überreicht. Dass dieses Jubiläum nicht alleine, sondern gemeinsam mit der "Liedertafel" deren 150jähriges Bestehen gefeiert wurde, war eigentlich wie selbstverständlich. Denn gerade heute in der schnelllebigen Zeit war es schon ein Erfolg, in der momentanen Stagnation im Vereinsleben ein solches Fest durchzuziehen. 
So wurde dann letztendlich auch mit einem großen Festzelt, einem Festzug mit hervorragender Teilnahme von örtlichen und auswärtigen Vereinen durchgeführt. Dabei stand der Gesang keineswegs zurück, denn ein Wertungsingen und Freundschaftssingen, das eigentliche Festbankett hat stattgefunden, aber auch der verstorbenen Mitglieder beider Vereine wurde würdigend gedacht. Als Schirmherr fungierte Herr Abt Franziskus vom Stift Neuburg und Festpräsident war Herr Wolfram Hug.

Die folgenden Jahre erbrachten weitere gute Zusammenarbeit zwischen den beiden Vereinen Liederkranz und Liedertafel. In der bevorstehenden Planung, ein gemeinsames Sängerheim für Ziegelhausen zu schaffen, brachte in beiden Vereinen konträre Meinungen zustande. Dass der Liederkranz sich nicht zu einer Gemeinsamkeit durchringen konnte, brachte etwas Misskredit auf. Doch vertrat der Liederkranz die Meinung, ein Sängerheim sollte in einer Regie durchgeführt werden, aber die Vorstandschaft schaffte mit der Zusage eines zinslosen Darlehens und Einmietung über viele Jahre eine finanzielle, wenn auch kleine Grundlage, für ein Sängerheim. Dieses Sängerheim war dann im Frühjahr 2001 bezugsfertig und wird seither ohne Abstriche sehr gut angenommen und der Liederkranz fühlt sich darin sehr wohl. 

Es hätte diesen Bericht gesprengt, wenn auf die vielen weiteren Aktivitäten des „Liederkranz“ eingegangen worden wäre. Für den Verein stehen in der heutigen Zeit fast täglich neue und schwierige Aufgaben an, welche auf Dauer nicht von einigen wenigen Aktiven bewältigt werden können; es bedarf vielmehr des ständigen und loyalen Einsatzes aller Vereinsmitglieder. 

Am 01. Juli 2015 hat im Liederkranz ein neuer Zeitabschnitt begonnen!
Der Arbeitergesangverein 1911 Ziegelhausen hat sich zu einer Männerchor-Gemeinschaft dem LK angeschlossen. Grund dafür war, dass beim AGV sich ein Chorleiterwechsel bevorstand. Ihr Chorleiter Herr Martin Kaminski hat aus Altersgründen seine Chorleitertätigkeit beendet. Ebenfalls zu diesem Zeitpunkt übernahm eine langjährig erfahrene Chorleiterin als erste Frau im LK die Chorleitung. Frau Britta Reibold, bekannt aus ihrem Heimatverein, „MGV Liederkranz 1846 Schönau“, übernahm die Chorleitung für den Chor.

Herbert Richter, Chronist

Wir proben immer dienstags im Sängerheim der Liedertafel (Brahmsstraße 7, 69118 Ziegelhausen):
Gemischter Chor:    19:00 Uhr
Männerchor:             20:00 Uhr

 

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